Warum die Welt nicht aufhört, Meinungen zu produzieren – und was die Natur dazu sagt
Ottilie KreinWarum die Welt nicht aufhört, Meinungen zu produzieren – und was die Natur dazu sagt
Die Welt geht nie die Meinungen aus. In der vergangenen Woche allein wurden Debatten über den Nahostkonflikt, Windräder, Wahlrecht für Katzen, Ananas auf Pizza, vegane Torwarthandschuhe und achtsames Atmen geführt.
Talkshows, Podcasts und Online-Foren produzieren täglich neue Standpunkte. Es ist fast schon ein Tabu, seine Gedanken für sich zu behalten. Der Autor stellt sich sogar vor, wie die Natur sich ihre eigene Meinung über die Menschen bildet – mit Schlafzimmer-Kakteen, Mücken und Sonnenblumen, die alle mitreden.
Eine Theorie besagt, dass Menschen die Natur aufsuchen, weil sie nicht urteilt. Doch der Autor malt sich aus, wie das Mittelmeer Urlauber nach ihrem Verhalten sortiert. Er schlägt sogar eine Regel vor: Jeder sollte sich auf nur drei Meinungen pro Tag beschränken.
Von achtsamem Atmen ist der Autor indes nicht überzeugt. Dennoch fließen die Meinungen ungebremst weiter. Die Welt zeigt keine Anzeichen dafür, ihren ständigen Austausch an Ansichten zu verlangsamen.
